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Alles könnte zu einem Problem werden – oder auch nicht

Wir haben oft Angst davor, Entscheidungen zu treffen, weil wir Angst vor den potentiellen Auswirkungen unserer Entscheidungen haben. Wir haben Angst davor, dass wir uns in Schwierigkeiten bringen können. "Was, wenn ich dadurch dieses und jenes Problem bekomme? Na, dann mache ich es lieber überhaupt nicht…"


Wir haben Angst davor, Probleme auszulösen, und entscheiden uns deswegen häufig dazu, eine gewisse Sache nicht zu machen. Ich wäre gerne frei und mein eigener Boss. Ich habe eine Idee, wie ich mich als Unternehmer selbstständig machen könnte. Zugleich habe ich aber Angst davor, bei der ganzen Sache zu scheitern, wodurch mein Unternehmen möglicherweise in Konkurs geht. Ich möchte meine Finanzen in meine eigene Hand nehmen und an der Börse Geld anlegen, um selber für meine Altersvorsorge und meine finanzielle Freiheit sorgen zu können. Aber ich mach es nicht, weil ich Angst davor habe, das Geld zu verlieren. Ich würde gerne eine gewisse Person kennenlernen, getraue mich aber nicht, sie anzusprechen, weil ich Angst davor habe, abgewiesen zu werden. Ich würde gerne ein neues Hobby anfangen, aber ich möchte nicht vor anderen Leuten wie ein Anfänger dastehen. Also lass ich es lieber, weil ich Angst davor habe, eine dumme Figur zu machen.


Die oben aufgezählten Situationen kommen dem einen oder anderen Leser vielleicht bekannt vor. Wir machen viele Dinge nicht, weil wir mit unseren Gedanken schon in der Zukunft sind und uns alle möglichen Probleme ausmalen, die unsere Handlungen mit sich bringen könnte.


Wie viel zusätzliche Freiheit würdest du genießen, wenn du dich mit deinen Gedanken auf die Gegenwart konzentrieren würdest? Wie viel wohler, würdest du dich fühlen, wenn du dich auf das konzentrierst, was wirklich ist, und nicht auf das, was sein könnte?


Es ist wichtig, dass man sich bewusst ist, dass die eigenen Handlungen Konsequenzen haben können. Es ist auch wichtig, über diese Konsequenzen nachzudenken, um sich dann zu entscheiden. Es ist auch wichtig, dass wir uns Gedanken darüber machen, ob ein eventuelles Risiko besteht und ob es das Risiko wert ist.

Aber es ist auch wichtig, dass wir uns nicht zu sehr im Netz unserer eigenen Gedanken verfangen und uns selbst damit lähmen. Es ist wichtig, dass wir uns bewusst sind, dass man die Konsequenzen von gewissen Handlungen nur bis zu einem gewissen Grad ungefähr vorher sagen kann, sich aber niemals sicher sein kann, was zum Schluss das Ergebnis sein wird. Es ist wichtig, dass man sich nicht die ganze Zeit selber verrückt macht, bloß wo gewisse unserer Handlungen zu Problemen führen könnten. Außerdem ist es wichtig, dass wir uns bewusst werden, dass so gut wie alles zu irgendwelchen Problemen führen kann. Selbst die kleinsten Dinge können gewaltige Veränderungen bewirken, die die ganze Welt betreffen. Weil kleine Dinge dazu führen, dass andere Dinge passieren. Und diese größeren Dinge können vielleicht dazu führen, dass noch größere Dinge passieren.


Ich bin mir sicher, dass sich in der Vergangenheit die Eltern eines gewissen deutschen Diktators nicht bewusst waren, was sie alles hätten verhindern können, wenn sie sich nicht dazu entschieden hätten, ein Kind zu zeugen. Aber sie haben sich nun mal dazu entschieden, ein Kind zu zeugen. Vielleicht ist es aber auch einfach nur passiert. Jedenfalls haben sie sich dazu entschieden, miteinander zu schlafen. Und das, was daraus folgt, steht heute in unseren Geschichtsbüchern. Alles fing mit einem kleinen Gedanken an. Ein kleiner Zufall, der dazu führte, dass sich zwei Menschen getroffen haben, die dieses Kind gezeugt haben.

Kleine Dinge können weitreichende Folgen haben. Ein einziger Gedanke kann einen Weltkrieg heraufbeschwören und damit Millionen von Menschen das Leben kosten. Alles kann auf die eine oder die andere Art und Weise zu irgendeinem Problem werden. Doch genauso gut könnte es auch ein Segen für dich und möglicherweise für die ganze restliche Menschheit sein.


Nun könnte man argumentieren, dass man sich aufgrund dieser Tatsache noch viel mehr Gedanken machen könnte. Doch worauf ich hinaus will, ist, dass diese Tatsachen eben das genaue Gegenteil bedeuten: Die Welt ist sehr eng in sich selbst verstrickt. Die Zukunft ist ungewiss. Wenn du Schlimmes verhindern willst, oder Großartiges bewirken willst, solltest du alles und nichts tun. Lasst uns also unsere Zeit sparen und sie nicht mit sinnlosen, "hätte – hätte – Fahrradkette – Spielchen" verschwenden. Die Dinge sind so, wie sie sind. Das war gestern so, genauso wie es morgen so sein wird. Konzentrieren wir uns also lieber auf die Dinge, die aktuell wichtig sind. Und nicht auf alles, was in Zukunft sein könnte, und in der Vergangenheit hätte sein können.


Konzentrieren wir uns auf das was ist. Konzentrieren wir uns auf das, was wir jetzt in diesem Moment beeinflussen können... und lasst uns zugleich unsere Fähigkeit zu einfachen Gedanken und einem starken Geist trainieren.

Willst auch du deinen Geist stärken und deine Gedanken kontrollieren? Willst du deine Emotionen beherrschen, anstatt dich von ihnen beherrschen zu lassen? Wenn ja, kann ich dir dabei helfen! Schau dir gerne hier an, was ich für dich tun kann. Oder fordere gleich hier unverbindlich ein Angebot.


Ich wünsch dir weiterhin alles Gute!

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